Schach

Schach am Bach – Das Spiel der Könige

Überall auf der Welt ist Schach bekannt und wird nach denselben Regeln gespielt. Der Begriff Schach kommt aus dem Persischen, in dem „sah Schah“ König bedeutet, daher die Bezeichnung „das königliche Spiel“. Es ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd die Schachfiguren auf dem Schachbrett bewegen. Ziel des Spiels ist es, den Gegner schachmatt zu setzen, das heißt, seine als König bezeichnete Spielfigur unabwendbar anzugreifen. Um zum Erfolg zu kommen, sind eine weitsichtige Planung und Vorausberechnung nötig. Gute Spieler berechnen oder sehen sechs oder mehr Züge mit Varianten voraus. Dabei darf der Spieler nicht nur stur seinen eigenen Plan verfolgen, sondern muss sich auch in die Gedankenwelt seines Gegners versetzen können, der ja schließlich auch einen Plan verwirklichen will. Dieses Wechselspiel erfordert ein gutes logisches Denkvermögen. Wo diese Eigenschaft als natürliche Begabung fehlt, kann sie bis zu einem gewissen Grad angelernt werden.

„Ich habe schon lange nicht mehr geschacht!“

Es war nicht der Ausspruch aus einem der Sketche des unvergessenen Schauspielers und Komikers Heinz Erhardt, der mich dazu bewegt hatte, vor den großen Ferien ein Schulprojekt anzubieten. Ich war als Jugendliche in einem Schachverein, habe das Spiel erlernt und sogar an Mannschaftswettbewerben teilgenommen. Meine Intention neben der Liebe zu diesem Sport war es, in unserer schnelllebigen und hektischen Zeit ein Ausstiegstor aufzuzeigen, durch das jeder in einen Gedankenraum der Stille treten kann, um sich von seiner augenblicklichen Außenwelt selbst für einen Moment abzuschließen und in einen schweigenden Dialog einzutreten. Und wenn es nur Sekunden oder Minuten für einen einzigen Zug sind, weil selbst Fernschachpartieen per sms über längere Zeiträume – Stunden oder gar Tage – auch en passant rund um die Erde problemlos möglich geworden sind.

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